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Schulkreis Feld und Zentrum

Motiviert und mit viel Freude organisieren die Lehrpersonen immer wieder erlebnisreiche Ausflüge und ermöglichen abwechslungsreiche Lernerfahrungen inner- und ausserhalb der Schulhäuser. Im Bewusstsein, dass das Gesehene, Erlebte und Erfahrene nachhaltig in Erinnerung bleibt, werden mit viel Herzblut und Engagement tolle Erlebnisse ermöglicht. Hier ein kleiner Einblick in die vielfältigen Aktivitäten.

Schmutziger Donnerstag im Kindergarten
Am Schmutzigen Donnerstag trafen sich die Kindergartenkinder der Schule Goldach zum diesjährigen Fasnachtsanlass auf der Breitenwiese. Zur Guggenmusik der «Röräheizär» und der «Dorfchübler» wurde ausgelassen getanzt und es flogen Konfetti und Luftschlangen.

Ein leckerer Berliner rundete den tollen Fasnachtsnachmittag ab.

 

Sportliche Aktivitäten
Mehr Bewegung wirkt sich nicht nur positiv auf den Körper, sondern auch auf den Geist aus: Stress wird abgebaut, die Konzentrationsfähigkeit steigt und damit auch die Lernfähigkeit. Kein Wunder, dass Bewegung in der Schule einen wichtigen Stellenwert einnimmt.

Neben den traditionellen Sporttagen der Unter- und der Mittelstufen verlegten einige Klassen ihren Unterricht an andere Orte. Zur Abwechslung fand der Sport auf dem Eisfeld statt: Mit Kufen auf dem Eis zu gleiten sieht mühelos aus. Allerdings sind Technik, Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer wichtig bei dieser Sportart. Schlittschuhlaufen kann ganz schön anstrengend sein, macht jedoch auch grossen Spass.

Auch in der Badi oder im Hallenbad bewegten sich die Schülerinnen und Schüler und genossen die Abkühlung im Wasser. Mit gezielten Bewegungen trainierten sie auch hier das Körperbewusstsein auf lustvolle Art.

Bouldern ist eine Sportart, deren Charakter das «Klettern auf Absprunghöhe» ist. Einige 5. Klass-Kinder konnten diese Sportart ausprobieren und trainierten dabei jeden Muskel. 

Verkehrsschulung

Anfang Schuljahr brachten Polizisten in Uniform den Kindergartenkindern das richtige Überqueren von Strassen und Fussgängerstreifen bei und die 1. Klass-Kinder bekamen eine Auffrischung des Gelernten. Die 3. Klassen erhielten im Frühjahr durch die Polizei eine Einführung in die Signalschilder.

Im Mai wurden die 4. Klassen durch die Verkehrspolizei für die Verkehrsschulung und zum Fahrradtraining aufgeboten. Die Kinder lernten im Schonraum der Verkehrsschulungsanlage verkehrsgerechtes Verhalten mit dem Fahrrad. Nach einem theoretischen Teil wurde eine Stunde lang praktisch geübt.

Die Veloprüfung wurde in der 6. Klasse durchgeführt. Sie besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Im theoretischen Teil wurden die Kenntnisse über Verkehrsregeln, Strassensignale und Strassenmarkierungen mittels Testbogen geprüft. Im praktischen Teil wurde das richtige Verhalten auf der öffentlichen Strasse geprüft. Auf Goldachs Strassen konnten die Kinder ihr Können unter Beweis stellen.

Känguru-Wettbewerb

Einmal jährlich im März findet ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb für rund 6 Millionen Teilnehmende in vielen europäischen und aussereuropäischen Ländern statt. Mehr als 50 freiwillige Kinder haben sich im Schulhaus Wartegg mit interessanten mathematischen Aufgaben beschäftigt und den Wettbewerb mit Erfolg abgeschlossen. Das Mitmachen wurde mit einem kleinen Preis und einem Diplom belohnt, welches die Kinder freudestrahlend entgegennahmen.

Einen Besuch im SBB Schul- und Erlebniszug konnten einige unserer grösseren Mittelstufen-Kinder erleben. In einer praxisnahen und erlebnisreichen Lernumgebung erfuhren die Schülerinnen und Schüler Neues rund um die Themen Sicherheit, nachhaltige Energienutzung, Mobilität und Berufswahl. Sie wurden animiert, mit dem Gelernten etwas zu bewegen und selber Verantwortung zu übernehmen.

Besondere Unterrichtstage

Unter der Leitung ihrer Klassen- resp. Fremdsprachenlehrpersonen erlebten die Mädchen und Buben der beiden 5. Klassen im Schulhaus Wartegg einen «Uniformday», wie es an englischen Schulen üblich ist. Schön angezogen – angelehnt an Schuluniformen – standen die Kinder am Morgen bereit und fühlten sich in den Tagesstart und in die Gepflogenheiten von Schulen in anderen Ländern ein.

Vor Ostern führte das Schulhaus Kirchenfeld zwei Projektvormittage durch, an denen die Schülerinnen und Schüler – organisiert in verschiedenen Ateliers – Ostergeschichten hörten, bastelten, pflanzten, sowie Hasen buken. Fleissige Kinderhände bastelten die bunten Fähnchenketten, die seither den Kirchenfeldpausenplatz verschönern.

Wie abwechslungsreich kann ein Znüni sein? Eine 5. Klasse im Schulhaus Wartegg untersuchte diese Fragestellung genau und stellte im Pausenkiosk eine riesige Angebot an farbenfrohen und leckeren Früchtespiessen zur Auswahl. Auch Cracker, Popcorn, Muffins fehlten nicht am Znünibuffet, an welchem die Mitschülerinnen und Mitschüler rege einkauften.

Vor den Herbstferien wurde auch wieder ein gesunder Znüni angeboten: 3. Klässler verkauften in der Pause gesunde Äpfel und rechneten genau aus, wie gross das Herausgeld war. Eine 4. Klasse machte den Apfel zum Projekt. Sie sammelte auf einem Bauernhof Äpfel ein und presste diese zu Saft. Auch Kindergartenkinder besuchten einen Bauernhof und halfen fleissig mit beim Äpfel-Pressen. Dass der selbst gepresste Saft wunderbar schmeckte, darin waren sich die Kinder wohl einig.

Advent

Die Adventszeit wurde wieder vielfältig und ideenreich gestaltet.

Die Klassen im Wartegg organisierten einen Sternmarsch und erreichten zur vereinbarten Zeit den Treffpunkt im Mühlegut.  Dort konnten die Kinder einen wärmenden Punsch geniessen, Geschichten hören und gemeinsam Weihnachtslieder singen. Ein Berliner in Form eines Sterns versüsste den Morgen noch zusätzlich.

Das gemeinsame Singen in der Adventszeit wurde in vielen Schulhäusern gepflegt. Dieses Ritual wurde von Gross und Klein sehr geschätzt und brachte Wärme, Gemeinschaft und einen Moment der Besinnung zum Ausdruck. Ein weiterer Höhepunkt der Vorweihnachtszeit war der Besuch vom Samichlaus. Die klassenweise auswendig vorgetragenen Sprüchli wurden mit feinen Sachen aus dem Samichlaussack belohnt. Am letzten Schultag vor Weihnachten unternahmen die Kinder und das Team des Schulhauses Kirchenfeld eine Wanderung. Zum Abschluss wurden gemeinsam nochmals die Adventslieder gesungen und die Kinder anschliessend zufrieden und sogar etwas entspannt in die Weihnachtsferien entlassen.

50 Jahre Schulhaus Bachfeld – das Bachfelder Highlight des Jahrs

Das Schulhaus Bachfeld feierte in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Dies war Anlass für eine gebührende Jubiläumsfeier, die mit viel Hingabe und grossem Aufwand vorbereitet und durchgeführt wurde. Das rund 25 Lehrpersonen umfassende Team des Schulhauses beschäftigte sich intensiv mit der Planung und Vorbereitung der Feierlichkeiten. Den letzten Schliff erhielten die Darbietungen der 160 Kinder an einer intensiven Projektwoche Anfang Juni. Das Fest selber – als eigentlicher Höhepunkt der Anstrengungen – fand am 10. und 11. Juni statt und nahm die zahlreichen Gäste mit auf eine wunderbare Reise durch die Zeit. Mit Begeisterung und grossem Können wurde getanzt und bekannte Lieder wie «Imagine» oder «We are the champions» sowie der eigens für das Bachfeld komponierte «Schuelhus-Blues» gesungen. Das Publikum belohnte die gelungenen Darbietungen mit frenetischem Applaus und auch die Presse würdigte den Anlass gebührend.

Lagerleben – vielschichtige Erfahrungen

Lagerwochen bilden intensive Höhepunkte einer Schulkarriere. Sie ermöglichen interessante und vielschichtige Erfahrungen, die man sonst einem Kind nicht bieten kann. In einem Lager sind die Kinder viel stärker auf sich selbst gestellt, wagen sich an neue Erfahrungen oder erobern neues Terrain. Auch die Lehrpersonen werden von einer neuen Seite erlebt, die Beziehungen untereinander gestärkt und bleibende Erinnerungen geschaffen. Für die Lehrpersonen bedeuten Schullager immer auch einen Mehraufwand. Gerade in der heutigen Zeit, wo auch Allergien und Intoleranzen bei der Organisation mitberücksichtigt werden müssen, ist es nicht einfacher geworden. Auch die Tatsache, dass viele Schülerinnen und Schüler in ihrer Freizeit ein Handy oder andere Medien intensiv nutzen und ohne diese Geräte zuerst einmal wenig mit sich anzufangen wissen, haben die Voraussetzungen und die Planung für ein Lager anspruchsvoller gemacht. Nichtsdesto trotz durften in diesem Schuljahr – nach der Corona-bedingten Pause – zahlreiche Kinder der Primarstufe wieder in den Genuss von Lagerwochen kommen und dabei Ausflüge in die Rheinschlucht, Ruinenbesichtigungen, Nachtwanderungen, Postenläufe und andere spannende Abenteuer gemeinsam erleben.

Einblick in unsere Kindergärten

Im Mai wurden die Familien der Kindergartenkinder des Kindergartens Neumühle zu einem Zwergenfest eingeladen. Im Garten tanzten und sangen die Zwergenkinder für ihre Familien. Danach wurde ausgelost, welche Familien zuerst auf den Zwergenweg gehen durften. Mit einem Plänli ausgerüstet, suchten die Gruppen die Höhlen, in denen die kleinen Zwerge versteckt waren. Diese waren in Obergoldach verteilt. Bei jeder Höhle gab es eine Zwergengeschichte. Der Zwergenweg endete wieder beim Kindergarten, wo es eine Belohnung gab für alle.

In allen Kindergärten wurde wie jedes Jahr auf spielerische und ganzheitliche Art sowohl an der Grob- als auch an der Feinmotorik gearbeitet. Auch der Entwicklung der Grafomotorik und einer ergonomischen Stifthaltung wurde viel Aufmerksamkeit geschenkt. Das rhythmische Zeichnen ist eine stufengerechte Art, um an der Stifthaltung zu arbeiten und das Zeichnen verschiedener Formen zu üben. Darunter auch die für Kindergartenkinder sehr anspruchsvolle Herz-Form. In einem der Kindergärten wurde das Zeichnen der Herzformen auch im Freien fortgeführt, wo die Kinder mit Kreide und ganz viel Begeisterung den ganzen Vorplatz des Kindergartens mit Herzen füllten. Von dort breiteten sich die Herzen weiter aus: Mit Kreide ausgerüstet ging die Kindergarten-Schar auf einen «Herz-Spaziergang». Sie sangen das Lied «Mini Farb und dini…» und zeichneten überall verschiedene Herzen auf Plätze, Strassen und Trottoirs. Vielleicht haben Sie ja eins gesehen?

Liselotte hat vier Beine, zwei Hörner und ein schwarzweiss geflecktes Fell. Die berühmte Kuh aus der gleichnamigen Bilderbuchreihe ist die Chefin auf dem Bauernhof. Seit Anfang Schuljahr war sie zu Gast bei den Kindern im Kindergarten Breite. Zusammen mit ihren Kindergartenlehrerinnen durften die Kinder Liselotte und die anderen Bauernhoftiere näher kennenlernen. Das ganzheitliche Eintauchen in die Thematik wurde auch dazu genutzt, den Kindern das Erlernen von Liedern und Versen zu ermöglichen und sie damit in ihrer phonologischen Bewusstheit zu fördern. Was daraus entstanden ist, präsentierten die Knaben und Mädchen vor den Herbstferien in einer spontanen Aufführung ihren Eltern und Grosseltern. Die Präsentation gab den Besucherinnen und Besuchern einen tollen Einblick in den aktuellen Kindergartenalltag und ermöglichte den Kindern zu zeigen, welche Texte und Liedverse sie bereits auswendig vortragen und singen konnten und was für Tänze sie gelernt hatten.

Naturerlebnisse und Ausflüge verschiedenster Art

Frösche, Kröten und Molche haben an Land überwintert, lösen sich im Frühling aus der Kältestarre und machen sich zu Tausenden auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Auf diesen Frühjahrswanderungen müssen viele Tiere ihre grosse Reise allerdings mit dem Leben bezahlen. Auch dieses Jahr beteiligten sich Schulklassen aus Goldach an den Rettungsaktionen für Amphibien und festigten dadurch ihre Beziehung zur Natur und den Tieren.

Verschiedene Primar-Klassen unternahmen in diesem Jahr einen Ausflug zum Naturmuseum in St. Gallen. Besonders die Ausstellung «Allerlei rund ums Ei» war beliebt. Spannend und lehrreich war auch die hierzu angebotene Führung durch die Ausstellung, welche von verschiedenen Klassen genutzt wurde, um einen vertieften Einblick in die Beschaffenheit und die Vielfalt von Eiern zu bekommen. Einige Klassen nutzten die Exkursion zudem, um im nahegelegenen Botanischen Garten Znüni zu essen und danach wieder gestärkt weitere Highlights des Naturkundemuseums zu erkunden.

Der Natur auf der Spur sein kann man aber auch rund ums Schulhaus. So wurden die 4.-Klass-Kinder des Bachfelds zu Erd-Expertinnen und -Experten, indem sie sich unermüdlich durch unterschiedliche Erdschichten des Schulgeländes tasteten und sich mittels einer Petflasche ihr eigenes Erdreich erstellten.

Verschiedene Klassen machten in diesem Jahr einen Ausflug zu einer Kläranlage, einem Wasser-Reservoir oder einem Fluss und erhielten so einen lebendigen Einblick in die grösseren Zusammenhänge und Auswirkungen, welche mit dem Element Wasser in Verbindung stehen. Auch die Teilnahme am Bodensee-Clean-up-Tag half, die Auswirkungen und den Einfluss des Menschen auf die Natur besser zu verstehen und ermöglichte den Kindern gleichzeitig, etwas Gutes zu tun.

Teamweiterbildungen

Die schulinternen Weiterbildungen der Lehrpersonen waren schwerpunktmässig auf die Thematik der Beurteilung im kompetenzorientierten Unterricht ausgerichtet. Es genügt nicht, Wissensbestände abzufragen und Lernkontrollen durchzuführen. Es braucht zusätzlich unterschiedlich komplexe Verständnis-, Problemlöse- und Anwendungsaufgaben. Vielfältige Formen von Kompetenznachweisen wie Präsentationen und Berichte, Ausstellungen und Werkstücke ergänzen herkömmliche Prüfungsformate. An verschiedenen schulkreisübergreifenden Workshops wurde das Repertoire der Beurteilungspraxis reflektiert und erweitert. Die Erkenntnisse wurden in den einzelnen Jahrgangs- und Fachteams geteilt und weiter vertieft.