Jahresrechnung 2022

Jahresrechnung 2022

Die Jahresrechnung 2022 weist einen Ertragsüberschuss von CHF 152’837 aus. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von CHF 1’985’914. Das ergibt eine Besserstellung von CHF 2’138’751.

Dieses Ergebnis lässt sich vor allem durch höhere Steuereinnahmen begründen. Die Steuern natürlicher Personen liegen inkl. den Nachzahlungen aus Vorjahren CHF 529’874 über dem Budget. Die juristischen Personen trugen mit CHF 811’832 zur Besserstellung bei. Die Grund­stückgewinnsteuern sind gegenüber dem Budget mit CHF 711’680 und die Handänderungs­steuern mit CHF 131’493 tiefer ausgefallen.

Ebenso trägt das wesentlich bessere Ergebnis bei der Sozialhilfe zum positiven Abschluss bei. Einerseits fielen die finanziellen Unterstützungen tiefer aus und andererseits sind überdurch­schnittlich hohe Rückerstattungen zu verzeichnen. Auf der Aufwandseite sind Mehrausgaben von CHF 979’200 zu verzeichnen. Diese ergaben sich durch höhere Ablieferungen von Grundbuchgebühren und Handänderungssteuern an die beteiligten Gemeinden sowie auch durch die Ukraine-Krise. Diesen Ausgaben stehen allerdings auch entsprechend höhere Einnahmen gegenüber. Ausserdem fielen der Gemeindeanteil bei der Pflegefinanzierung und die Energiekosten höher aus. Beim baulichen Unterhalt sind wesentlich weniger Ausgaben entstanden.

Der Gemeinderat beschliesst folgende Gewinnverwendung: 

Jahr
Bevorschussung
Rückerstattung
Nettobelastung
Ertragsüberschuss
CHF 152'837
Zuweisung ins Eigenkapital, kumulierte Ergebnisse
CHF 152'837
Gewinnvortrag
CHF 0

Verschuldung

Das RMSG definiert die Nettoverschuldung wie folgt:

  • Fremdkapital passivierte Anschlussbeiträge
  • Finanzvermögen 

Für Goldach ergibt sich nach dieser Berechnungsart per 31. Dezember 2022 eine Abnahme der Verschuldung um CHF 1’830’010 auf neu CHF 1’685’925.

Budget 2023
Das Budget 2023 weist bei gleichbleibendem Steuerfuss (91%) einen Aufwandüberschuss von CHF 3’236’167 aus. Die Zunahme der Aufwände gründet vorwiegend bei den massiv höheren Energie­kosten, Auslagen bei der Bildung und den steigenden Pflegefinanzierungskosten.

Bei den laufenden Steuern der natürlichen Personen wird ein Plus von 2,9% erwartet. Der Gemeinderat erwartet eine Fortsetzung der positiven Entwicklung bei den Steuern der juristischen Personen und plant einen Zuwachs von 13%. Die Grundstückgewinnsteuern werden im Umfang des Vorjahresergebnisses prognostiziert.

Finanzplanung
Der Gemeinderat führt die Finanzplanung sowohl für den Haushalt der Gemeinde als auch für jenen der Nebenbetriebe laufend nach. Damit stellt er die Kontinui­tät seiner Finanzpolitik sicher.

Finanzplanungen stützen sich immer auf verschiedene Annahmen. Diese basieren auf aktuellen Einschätzungen und sollen eine Annäherung an die künftige finanzielle Entwicklung ermöglichen, wobei insbesondere auch die geplanten Investitionen mit einbezogen werden. Sie sind jedoch jährlich zu überprüfen und anzupassen. Die Finanzplanungen gehen vom aktuellen Budget aus.